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2005/11/15

: science | Fortschritte im Klimaschutz zu langsam

Physiker legen Studie zu Klimaschutz und Energieversorgung vor

"Im Klimaschutzes ist hierzulande schon viel geschehen, aber mit Blick auf die Zeit nach dem Kyoto-Protokoll muss noch sehr viel mehr geschehen", fordert Walter Blum, Leiter des Arbeitskreises Energie der DPG und Mitverfasser der Studie. Deutschland sei aufgrund seiner Wirtschaftskraft und seiner technischen Ressourcen in der Lage, beim Klimaschutz eine führende Rolle zu spielen, meint der Energie-Experte. Wegen des geringen Anteils unseres Landes an den weltweiten Treibhausgas-Emissionen lege der Sinn deutscher Klimapolitik jedoch vorwiegend darin, durch eigene Maßnahmen andere Staaten zum gemeinsamen Handeln zu überzeugen. "Klimaschutz ist eine weltweite Aufgabe", betont Blum. "Es geht allerdings um die Signalwirkung und hier kann Deutschland durchaus Zeichen setzen. Insofern ist es wichtig, dass wir unsere eigenen Klimaschutzziele erreichen."
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via | DPG Presse |
Ein interessante Studie, die leider in der Schlussfolgerung gipfelt, dass "unter dem Gebot des Klimaschutzes ... die Kernkraftwerke so lange weiterlaufen sollten, bis genug andere Energiequellen ohne Treibhausgas-Emissionen zur Verfügung stehen."
Das eigentlich problematische jeder 'Fach'disziplin ist ihr Tunnelblick.
Im Strassenverkehr tödlich!

Nur interdisziplinäres Denken und Handeln wird uns die brennenden Fragen der Zukunft beantworten helfen. Ein unschätzbarer Wert jeder Überlegung ist dabei ihre sinnliche Aufladung.
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"Energy and how to get it (1981)"

:: UH