
Pünktlich
zur Wintersonnenwende kann im sachsen-anhaltischen Goseck der Lauf der Sonne nach prähistorischem Vorbild bestimmt werden. Archäologen haben dazu das vor knapp 15 Jahren entdeckte Sonnenobservatorium originalgetreu nachgebaut. Zur Eröffnung erwartet die Besucher zudem ein Wintersonnenfest mit einer Licht- und Feuershow.
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Erste Spuren durch Luftbilder
Die Anlage wurde 1991 von einem Luftbild-Archäologen während eines Erkundungsfluges entdeckt. Die Spezialkameras erfassten damals anhand von Erdverfärbungen den Kreisumriss des früheren Palisadenzaunes.
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Das Sonnenobservatorium von Goseck ist Teil des touristischen Netzwerkes "Himmelswege". Dazu zählen auch der Fundort der Himmelsscheibe von Nebra, das 5.000 Jahre alte Steinkammergrab der "Dolmengöttin" bei Langeneichstädt sowie das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle.
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via | mdr:kultur |
foto : mdr|Martin-Luther-Universität Halle
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