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2007/09/06

: Gewohnheit, Faulheit, Muße

Nach kurzer Zeit stellt sich überall Alltag ein, in der neuen Wohnung, bei der Arbeit, in einer Stadt oder im Dorf, in Friedens- und Kriegszeiten, im Krankenhaus, im Zuchthaus, im Ferienhotel. Das Neue, Unbekannte verwandelt sich in das Gewohnte, gewöhnliche Gewohnheiten entstehen. Wir sind zu faul, sie zu ändern. Das Leben wird langweilig. Das Forschungsreise-Projekt In den Architekturen des Alltags. Gewohnheit, Faulheit, Muße untersuchte ab Februar 2007 verschiedene Spielarten des Nichtstuns:

Künstlerische Reflexionen über Faulheit, Nichtstun und Muße
06. - 22.09.2007 MOME Ponton Galéria, Budapest HU
Um die verschiedene Spielarten des Nichtstuns, wie Faulheit, Langeweile und Muße, praktisch zu untersuchen, haben sich 18 Kulturschaffende, Künstler, Schriftsteller und Wissenschaftler verschiedener Generationen aus Ungarn und Deutschland auf Reisen begeben. Die Ausstellung zeigt nun die Ergebnisse der Reise in die Faulheit. Teilnehmer an der Erforschung des Nichtstuns u.a.: Hannes Böhringer, Dunja Evers, Tibor Gyenis, Anke Hagemann, Thomas Kapielski, Barbara Sturm, János Sugár, Gergely Szatmári, Beatrix Szörényi, Dominika Tihanyi, József Tillmann, Viola Vahrson und Schüler des Theodor-Heuss Gymnasium Wolfsburg.
Kuratoren: Viola Vahrson und Justin Hoffmann
:. Projekt Bipolar

tags : art, exhibition