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2008/07/16

: Christian Schloyer

wasserglas © schloyer


Christian Schloyer ( *1976 ) gehört zu einer jungen Generation von Schriftstellern, die nicht darauf warten, in einem Caféhaus von einem Agenten entdeckt zu werden. Schloyers Sprachspielereien sind zu mannigfaltig, dass sie sich in dünnen Lyrikbänden mit kleiner 500er Auflage (bei Lesungen persönlich angepriesen) erschöpfen würden. Christian Schloyer gründete die Autorengruppe und Schreibwerkstatt Wortwerk, und lebt mit seiner Familie als Schriftsteller, Werbetexter und Lektor in Nürnberg; er ist redaktionelles Mitglied der Literaturzeitschriften laufschrift und BLUMENFRESSER und Mitveranstalter der offenen Lesebühne Textarena in Nürnberg.

2007 erhielt Christian Schloyer den Leonce-und-Lena-Preis mit lyrischen Zyklen, die nach Ursprünglichkeit suchen, mit heiteren Titeln wie "Schön sein, das ist jetzt kein Schutz mehr", die von ernsten Unterströmungen getragen werden, wie es Katrin Hillgruber zur Preisverleihung für den Berliner Tagesspiegel formulierte.

Die verspielten und sich wortreich verknotenden und wieder auflösenden Wortwerke finden sich neben verstreuten Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften jetzt auch in seinem ersten Lyrikband spiel . ur . meere. Das hier veröffentlichte Gedicht wasserglas lag heute mit der 1800ten lyrikmail im Briefkasten; damit auch einen dankbaren Glückwunsch an Gregor Koall für seine tägliche Dosis Lyrik am Surfstrand. In der Sommerpause werden junge Autoren in Zusammenarbeit mit S³ LiteraturWerke Berlin vorgestellt - immer mittwochs.
:. Christian Schloyer
tags : poetry, schloyer