shortlist

2007/03/28

: Philippe Parreno

Philippe Parreno

What Do You Believe, Your Eyes or My Words?
© Philippe Parreno 2007, courtesy Haunch of Venison

Haunch of Venison is to present the first solo exhibition of internationally acclaimed French artist Philippe Parreno in London. In an exhibition entitled 'What do you believe, your eyes or my words?' Parreno will explore how subjectivity moulds our experience of the real. via | kultureflash 198 |
05.04. - 12.05.2007 Haunch of Venison, London

: New Media Arts at the Crossroads

The emerging new media arts genre is in a crisis. Not that 'new media' are on its way out. What we're talking here is a luxury problem: in what direction to grow futher? After an initial period in which time and again the question 'what is new media?' was raised, we have now moved to a second phase, in which large parts of the population have gotten familiar with multimedia, cell phones and the Internet. However, new media arts still operates in a self-referential ghetto, dominated by techno-fetishism.
more ... | lecture by Geert Lovink@ARGOS |

Die 'Neuen Medienkünste' sind in einer Krise, bzw. sieht der provokante Medientheoretiker Geert Lovink da eher eine luxuriöse Richtungsdiskussion für die kommende Phase. Nach den euphorischen Visionen, die gerade die Kunst zu den neuen Technologien formuliert hatte, den virtuellen Wirklichkeiten im Cyberspace, entwickelte sich eine Kultur des massenhaften Einsatzes dieser Technologien heraus. Wo bezieht die zeitgenössische elektronische Kunst ihre Position?
New Media Arts at the Crossroads, Geert Lovink 05.04.2007, ARGOS Brussel

Wir haben immer noch nicht begriffen, wie das Internet funktioniert, Geert Lovink im Interview mit der netzeitung.
:. net critique | blog, Geert Lovink

2007/03/26

: Wanderlesung

"Gedichte sind Texte, die gehört werden wollen. Sie leben nicht allein auf dem Papier, in der Datei oder im Kopf des Lesers, sondern gleichermaßen in der Stimme des Autors, im Ohr des Hörers," kündigte die lyrikline den diesjährigen Welttag der Poesie der UNESCO an. Fernab des eventgetriebenen Literaturbetriebs der lauten Metropolen begeben sich Gedichte auch auf Wanderschaft zu den Ohren eines überraschten Publikums.

Die Lyrikerin Ulrike Göttlich macht im Rahmen der Kempener Kunsttage an einigen Stationen des Atelierrundgangs eine Wanderlesung. Ulrike Göttlich sucht mit ihrer Lyrik stets die Verbindung zu anderen Künsten, verpflechtet ihre Worte mit Tönen, Musik, Bildern oder Bewegung. Gerade hat sie zusammen mit ihrem Ensemble das neue Lyrik-Programm EVA vorgestellt, einer lyrisch-musikalischen Kompilation, die verschiedene Lebensabschnitte einer eigensinnigen Frau beschreibt.
:. ulrikegoettlich.de

2007/03/23

: Europas erklärte Farce

Wenn anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Europäischen Union am 25. März 2007 in Berlin alle 27 europäischen Staats- und Regierungschefs feierlich eine 'Berliner Erklärung' verkünden werden, feiern sie vor allem sich selbst.
weiter ... | shortlist:uturn.12 |

2007/03/16

: Maria McGinley

Maria McGinley

1 | © Maria McGinley/ EvilxElf

A very sensitive work by the young photographer Maria McGinley. This portrait is "just a spontaneous shot after the shoot for "How It Ends" of her black and white Set A Life of No Color on Flickr.

: Plastik-Musik

Das Material Plastik beinhaltet zwei völlig gegensätzliche Maße von Zeit: In seiner Funktion als Wegwerfartikel ist es äußerst schnelllebig, als Abfallprodukt kann es sich jedoch als hartnäckig und ausdauernd erweisen.Der Komponist und Klangkünstler Thomas Gerwin hat für sein Stück "Plastik-Musik" die Klangwelt, dieses "billigen" Materials bzw. der daraus gefertigten, zumeist profanen Gegenstände erforscht.

Thomas Gerwin, geboren 1955, ist traditionell ausgebildeter Komponist und Musikwissenschaftler. Er kam sehr früh zur elektroakustischen Musik, später beschäftigte er sich außerdem intensiv mit "Soundscape Composition" | WDR |

Plastik-Musik von Thomas Gerwin
Realisation: der Autor
Produktion: WDR 2007/54'
17.03.2007 23:05 H WDR 3 open: Studio Akustische Kunst

2007/03/13

: Colony Collapse Disorder

Rätselhafter Exitus der Bienen
In den USA ist die Mehrzahl aller Bienen verschwunden. Weil eine klare Ursache fehlt, spekulieren Forscher über das Ende der Insektenart - ein Ende mit möglichen Konsequenzen für die Menschheit.
Das spurlose Sterben von Petra Steinberger für | sz/wissen |

Es mag für einen Pensionär sicher sehr schmerzhaft sein, wenn er seinen Bienenstock verliert, die Folgen eines großen Sterbens des Bienenvölker wären dagegen kaum vorstellbar. So unglaublich es auch klingen mag, scheinbar blockiert eine starke Chemie-Lobby genaue Untersuchungen, denn ein Grund für das Verstummen des Summens ist vermutlich der ungehinderte Pestizid-Einsatz, der das Immunsystem der Bienen schwächt. Immerhin war das massive Bienensterben im Winter 2002/2003 dem BLV eine Tagung wert, in Frankreich führte es zum Teilverbot des von BAYER vertriebenen Pestizids Gaucho.

Anders als in Deutschland, wo der Schwerpunkt der Imkerei in der Honigerzeugung liegt, gibt es in den USA Imkereien, die sich auf die Bestäubung großer Mandel- und Blaubeerplantagen sowie weiterer Kulturen konzentrieren. Die genauen Zusammenhänge für das jetzt in den USA aufgetretene CCD (Colony Collapse Disorder) bleiben unklar, jedoch sehen einige Wissenschaftler in der Aufnahme transgener Blütenpollen, bzw. von Maissirup (High fructose corn syrup HFCS), den US-Imker ihren Bienen im Winter geben, eine mögliche Ursache. Das im Gen-Mais produzierte Insektizid könnte auch nach der Verarbeitung zu HFCS wirksam bleiben, und die Bienen in der Winterzeit vergiftet haben. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass CCD in Staaten auftritt, die sich dem Druck der Gentechnik-Industrie gebeugt haben und den Anbau von genmanipulierten Pflanzen zulassen.

Zum Mythos Gentechnik: mit Gen-Mais gefütterte Ratten zeigten Vergiftungssymptome und Schäden an Leber und Nieren. Das dritte Mal in Folge ist die EU-Kommission mit dem Versuch gescheitert, EU-Länder zum Anbau von Gen-Pflanzen zu zwingen; bisher verweigern sich allerdings nur Ungarn, Österreich, Polen und Griechenland. | via Honighäuschen, kraut&rüben, yigg |
:. EU-Parlament im Dienste der Gentechnik-Lobby?
:. Gen-Food, Nein Danke!

It is officially called Colony Collapse Disorder, but a more pithy way of describing it would be Vanishing Bee Syndrome. All over America, beekeepers are opening up their hives in preparation for the spring pollination season, only to find that their bees are dead or have disappeared.
Vanishing bees threaten US crops by Matt Wells | BBC news |
:. Our bees are dying ...

2007/03/12

: Little Cologne

Das Kölner Literaturfest lit.cologne geht in die siebte Runde. "Zwischen Rheinschifffahrt und dem "kulinarischen Quartett", zu dem sich Kritiker Dennis Scheck mit Kochstar Vincent Klink, Schwärmer Frank Schätzing und Humoristin Katja Lange-Müller trifft", kommt für Christian Wertschulte | taz/Kultur | eins leider ein wenig zu kurz: die Literatur.

Für alle, denen die literaturbeflissenen Events der LitCologne zu groß, zu laut und zu hohl geworden sind, gibt es jetzt mit Little Cologne eine Alternative. Das OffLesefest startet in diesem Jahr mit drei Veranstaltungen.

2007/03/09

: Tornados statt Schulen

Mit deutlicher Mehrheit hat der Bundestag den völkerrechtlich umstrittenen Kriegseinsatz von Bundeswehr-Tornados in Afghanistan verabschiedet. Für die Tornado-Mission, die Bestandteil der gerade begonnenen NATO-Großoffensive ist, stimmten 405 Abgeordnete, 157 waren dagegen und 11 enthielten sich. Unmittelbar nach der Abstimmung reichten zwei Abgeordnete beim Bundesverfassungsgericht Klage gegen den geplanten Einsatz ein.

Für Reinhard Erös, Mitbegründer der Kinderhilfe Afghanistan, wird durch den anstehende Einsatz deutscher Tornado-Flugzeuge in Afghanistan die Sicherheit der nur noch wenigen zivilen Hilfs-Organisationen und Projekte in den Süd- und Ost-Provinzen Afghanistans deutlich gefährdet. "Allein die Kosten des Tornado-Einsatzes für 2007 würden den Bau von ca. 1000 Schulen ermöglichen. ... Seit dem Sturz des Taliban-Regimes 2001 wurden ca. 70 Milliarden Euro westlicher Unterstützung in den „militärischen“ Teil des Wiederaufbaues Afghanistan gesteckt; weniger als 10 Prozent davon in den zivilen Wiederaufbau."

Die einsatzbedingten Zusatzausgaben für die Fortsetzung der deutschen Beteiligung am ISAF-Einsatz in 2006/2007 wurden von der Bundesregierung für den Zeitraum von zwölf Monaten bisher mit rund 460 Mio. Euro angegeben.
weiter ... | shortlist:feature.15 |

2007/03/07

: Sustainable Dance Club

Sustainable Dance Club

Der Tanzclub in der vom Klimawandel geprägten Zukunft regeneriert nicht nur seine Energie, sondern fördert bei seinen Besuchern ein spezielles 'nachhaltiges' Glücksgefühl. weiter ...

The Sustainable Dance Club combines contemporary lifestyle with the latest ideas on sustainability. more ... | shortlist:feature.14 |

2007/03/04

: KOYAANISQATSI



KOYAANISQATSI, Reggio's debut as a film director and producer, is the first film of the QATSI trilogy. The title is a Hopi Indian word meaning "life out of balance." Created between 1975 and 1982, the film is an apocalyptic vision of the collision of two different worlds -- urban life and technology versus the environment. The musical score was composed by Philip Glass.

KOYAANISQATSI ist Godfrey Reggio's Debutfilm und der erste Teil seiner QATSI-Trilogie. Der Titel beschreibt in der Sprache der Hopi-Indianer einen Zustand des Lebens im Ungleichgewicht, das der zwischen 1975 und 1982 entstandene Film in einer bizarren Bestandsaufnahme kollidieren läßt: das zivilisierte Leben ist unruhig geworden, und hat sich von der äußeren und inneren Natur des Menschen entfernt. Der experimentelle Dokumentarfilm vertraut den sich verdichtenden Bildern und der sie exzellent akzentuierenden Musik von Philip Glass. Die einzigen Worte bleiben grafisch, und setzen Titel und Abspann des Films.
weiter ... | shortlist.index.6 |

2007/03/03

: Open Architecture Network

Open Architecture Network

The Open Architecture Network will be a gathering place for community designers and all those interested in improving the built environment. Here designers of all persuasions can post their projects, browse projects posted by others, comment and review projects, discuss relevant topics, contribute to shared resources, collaborate with each other and access project management tools to support their work. more ...
:. Open Architecture Network